Nach knapper Kampfabstimmung ohne Gegenkandidaten entschied das Los: Der Reinickendorfer Kreisparteitag wählte Jakob Mierscheid. Das ist das wichtigste Fazit des politischen Großereignisses im Norden Berlins. Unter hohem Medienecho (Twitter-Hashtag #kptrd ) lieferten sich die Delegierten eine epische Geschäftsordnungsänderungsanträgeschlacht, bei der gelegentlich unter allgemeinem Raunen im Saal auf das letzte Mittel des Satzungsänderungsantrages zurückgegegriffen werden musste.

Noch epischer als die zahllosen Programmanträge war nur das opulente Buffet. Bemerkenswert im Rahmen der Diskussion um Klarnamensliquid und die Einführung von Liquid Feedback auf Bezirksebene: Reinickendorf hat sich ein Tiernamenliquid gegeben. Auch die Debatte um Superdelegierte endete in einem glücklichen Kompromiss: Nach den Grundsätzen von Neutralität und Teilhabe hat jetzt jeder Teilnehmer das Recht auf eine angemessene Anzahl von Stimmen. Zum flauschbeauftragten Pressesprecher wurde ein Pony gewählt. Die Pressekonferenz dauert zur Stunde noch an.

 

 

 

 

 

6 Kommentare

  1. 1

    Was sind Deligierte?
    Und welche Gliederungen halten Kreisparteitage ab?

    Ich hab so das Gefühl diese Fachtermini widersprechen dem Politikverständnis der Berliner Piraten…

  2. 2

    Ach Aprilscherz… Sag das doch vorher! 😀

  3. 3

    Hmm … Outer Rim Territory Bashing. Unlustig.

  4. 4

    Och, zumindest ein Reinickendorfer Pirat war dabei und hat sich sehr amüsiert.

Was denkst du?