Am Samstag wurde Frank Roeder mit 9 von 15 Stimmen in Tempelhof-Schöneberg zum Direktkandidaten gewählt.

Frank ist Freiberufler und seit mehr als 20 Jahren Wahlberliner. Er möchte mit seiner Wahl zum Direktkandidaten für Tempelhof-Schöneberg noch aktiver für die Piraten werden. Und auch wenn er nicht davon ausgeht, es in den Bundestag zu schaffen, so gibt ihm diese Wahl die Möglichkeit die Spitzen in Berlin noch umfangreicher zu unterstützen als vorher. Sein Wunsch ist es, den Menschen die Piraten und ihr Programm näher zu bringen. Er möchte zeigen, dass die Piraten mehr sind, als nur eine Modeerscheinung, die Internet für alle möchten. Denn er weiß, das Programm ist viel umfangreicher, als das was die generelle Presse meist darüber verbreitet. Seine thematischen Schwerpunkte sieht Frank in der Netz-, Wirtschafts-, und Energiepolitik.

Für Tempelhof-Schöneberg liegt ihm der Erhalt des Tempelhofer Feldes besonders am Herzen. Statt hier Luxus-Apartments zu bauen, welche die freie Nutzung zwangsweise erheblich einschränken dürfte, sollte dieser historische Ort als Mahnung und grüne Oase für alle Berliner gleichermaßen erhalten werden.

Trotz der schwierigen Situation auf dem Wohnungsmarkt und den drastisch steigenden Mietpreisen, ist er dem Neubau von Wohnungen jedoch nicht gänzlich abgeneigt.

Wie alles im Leben sollte auch hier ein Gleichgewicht herrschen. Bezahlbarer Wohnraum muss für jeden Berliner zugänglich sein. Das heißt nicht, dass gar keine neuen Wohnanlagen gebaut werden sollten, im Gegenteil; hier muss ein Kompromiss gefunden werden, dass entweder im selben Haus auch Wohnungen für sozial schwächere gebaut werden, oder dass im unmittelbaren Umfeld erschwinglicher Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.

Doch nicht nur die Lage am Wohnungsmarkt ist ihm ein Anliegen, auch Umweltaspekte im Zusammenhang mit dem Tempelhofer Hafen stehen auf seiner Agenda.

In den nächsten Tagen ist ein Treffen des Landesverbands vereinbart, bei dem eine ausgewogene, piratige Strategie für den Wahlkampf abgestimmt werden soll. Sein Fokus liegt nicht darin Wahlkampf in eigener Sache zu machen, sondern darin durch seine Kandidatur eine Unterstützung für die Berliner Landesliste darzustellen.

„Nur gemeinsam kann man etwas bewegen und nur gemeinsam können wir Berlin und den Rest von Deutschland davon überzeugen, dass die Piraten nicht nur Schwerpunktpolitik, sondern ein umfassendes Programm zu bieten haben, in welchem Zentrum der Bürger und seine Rechte stehen.“

Er wünscht sich ein Deutschland, das von Freiheit, statt Angst geprägt ist.

geschrieben von Yasmine Urso

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